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Dierk Mutschler
Member of the Executive Board (Vorstand), Drees & Sommer SE

QUO VADIS unplugged21 mit Dierk Mutschler von Drees & Sommer

🎥 Sep 01, 2021 📺 Konii - DIGITAL REAL ESTATE ⏱ 6m 👁 146 views
Warum ist es jetzt wichtig Rohstoffe so zu verwenden, dass sie wieder zurückgewonnen werden können? Dierk Mutschler, Vorstand von Drees & Sommer erläutert es. In unserem Interview auf der QUO VADIS #unplugged21 spricht er über Nachhaltigkeit, Kapital und wie die eigene KVG an der Schnittstelle von Nachhaltikeit und Immobilieninvestments tätig wird.
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Transcript (6 segments)
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Dierk Mutschler0:07
Ja, natürlich diese These werden viele irgendwie im Kopf haben, dass es bei seinem Auto und Reisen und Fliegen geht. Aber ehrlicherweise ist es so, dass wir vor allem in den Immobilien ein Drittel in diesem Sektor sozusagen an CO2-Emissionen generiert wird. Da gibt es ein großes Potenzial, vor allem im Immobilienbestand, bei Brand zu arbeiten, und an dieser Stelle werden wir auf jeden Fall unseren Beitrag leisten, haben das auf den Fokus und sind da echt auch in konkreten Mandaten unterwegs.
Es stellt sich natürlich die Frage, wie man diese Potenziale heben kann. Und natürlich ist allen bekannt: energetische Sanierungen von Bestands- und Altbau. Was wir natürlich üblicherweise sehen, das ist klar. Wir werden nachhaltige neue Stadtquartiere entwickeln. Da kommt praktisch dieses Know-how und das Wissen von vornherein ins Projekt. Und ich sag mal, wenn man sich jetzt wirklich den Bestand anschaue, dann glaube ich wird die Zukunft dahin gehen, dass wir Materialkataster bekommen. Magister ist ein Unternehmen, das hier versucht, neue Wege zu gehen. Die so genannten Kennedys wurden gesucht. Man sich fragen: Was ist eigentlich ein Kennedy? Kennedy war ja früher derjenige, der mal diese Mondlandung als Vision hatte, er keine Ahnung hatte, wie er das umsetzen sollte. Und ich glaube, mit Magister sind wir unterwegs, wirklich einen Materialkataster für die Immobilien zu platzieren, einzuführen. Wir sind da dran, arbeiten daran, und ich glaube, das ist ein Thema der Zukunft, denn diese Materialien können und dürfen sehr gerne wieder verwendet werden. Ich sag mal, man denkt einfach nur an Beton, an Zement, was in bestehenden Gebäuden tatsächlich ganz prägnant verbaut wurde, und es wäre doch schade, wenn wir das einfach nur abreißen und daund und den Straßenbau einsetzen. Also, bereits mit diesen Industrien ist man dran, Möglichkeiten zu suchen, wie man das wieder einsetzen kann, keinen neuen Zement brennen muss und damit nicht neue CO2-Emissionen verursachen. Und daran arbeitet die Immobilienindustrie einschließlich uns dran, und ich glaube, da könnte man viele neue Innovationen finden.
Ja, es ist nicht die Frage, Kapital ist natürlich erforderlich an dieser Stelle. Und die Kapitalseite wird sich natürlich enorm darauf einstellen, auf die EU-Taxonomie. Wir sehen hier die Randbedingungen für ESG – Environment, Social, Governance. Das alles wird Strategien beeinflussen, auch die Offenlegungsvereinbarungen, dieser erste März diesen Jahres im Markt ist, wird dazu führen, dass vor allem Projekte einen Markt finden, die der Idee, die Regularien gerecht werden. Und damit wird es einen kompletten Umbruch geben. Alle Banker berichten darüber. Wir erleben das hier bei heutigen Veranstaltung, wir sehen das im Gespräch mit unseren Kunden, dass vor allem in diese Richtung eine Veränderung nicht mehr aufzuhalten ist. Und ich glaube, diese Diskussion waren und nie so deutlich wie in diesen Tagen.
Ja, ich sag mal, mit der Strategie RealBlue, in die Wertschöpfungskette bei Drees & Sommer zu holen, ist ehrlicherweise verbunden unsere langjährige und wahrscheinlich jahrzehntelanges Know-how der Immobilienkompetenz, nachhaltige Kompetenz zu vereinen mit dem, was wir aus Zeiten des Kapitalmarkts kennen und können. Das ist für mich der unmittelbare Link: dass wenn diese Kapitalseite hier investiert, tatsächlich nachhaltige und immobilienquoten, die gute Immobilien rauskommen. Das war die Entscheidung, das umzusetzen. Das hilft uns an dieser Stelle, Antworten zu finden, vor allem für junge Generationen, die investieren wollen, die tatsächlich sicher sein wollen, dass die enkelfähige Projekte bekommen. Dafür stehen wir. Damit kann kommt alles zum Einsatz, was die Drees & Sommer Gruppe in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt, egal ob das die Säkularität ist, ob das Thema Duster mit sagen wir Materialkatalogen und so weiter ist. Das sehen wir in diesen Immobilien, die wir hier natürlich selber mit beeinflussen können und steuern können.
Ja, also ich würde sagen, mit World Thema ist uns wirklich was Visionäres gelungen, was ganz innovativ ist. Ich sag mal, alle Randbedingungen, die wir jetzt hatten in den letzten zwei Jahren, auch die Krise mit dem ganzen Thema, hat das natürlich enorm geprägt. Wenn man aber darüber nachdenkt, dass wir natürlich neben dem Thema Säkularität eine weitere Kernaufgabe haben als Gesellschaft, es geht einfach um das Thema Energiewende. Dann ist klar, dass wir wegmüssen von den fossilen Energieträgern hin zu zukunfts- und nachhaltigen Energieträgern. Und alle Maßnahmen, die man dort schon kennt, sind bekannt – Geothermie und so weiter – einsetzen. Und für mich gibt es aber einen Lieblingsenergieträger, das ist für mich das Thema Wasserstoff. Ich glaube, grüner Wasserstoff sollte die Zukunft sein. Dort müssen wir uns sehr darum kümmern, dass es einmal diese Herstellung an den richtigen Standorten und der Transport dieser Energie zu uns in Zukunft gestellt ist. Wir werden uns jedenfalls an dieser Stelle weiter auf den Weg machen, denn heute wissen wir schon: vor allem bei Schwerlast-Themen, vor allem in der Industrie, ist dieser Energieträger natürlich sensationell wirkungsvoll einzusetzen. Entscheidend für die Zukunft sein, dass er grün ist – grüne Herstellung. Und da müssen wir eben an die Orte, wo viel Sonne und viel Wind ist, und daran müssen wir arbeiten. Und da sollte unsere Aufmerksamkeit hin.
[Musik]