Back
Stefan Dräger
Chairman of the Executive Board (CEO), Drägerwerk AG & Co. KGaA (Dräger)

INTERSCHUTZ 2022 | Live-Talk mit den Vorständen der Deutschen Messe AG und der Drägerwerk AG

🎥 Jun 14, 2022 📺 Dräger Deutschland ⏱ 31m 👁 486 views
Begrüßt mit uns exklusiv die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG und der Drägerwerk AG. Gemeinsam werden wir folgende Themen aus Sicht der Deutschen Messe AG und Dräger beleuchten: • Wie hat sich die Arbeitswelt verändert? • Wie wird mit dem Thema Digitalisierung umgegangen? • Was sind die aktuellen Herausforderungen, um unsere jeweiligen Kunden zu erreichen? Außerdem erhaltet Ihr in dieser Session einen kleinen Einblick in unsere Social-Media-Welt. Mit dabei Dr. Jochen Köckler, Stefan Dräger, das Feuerwehr-Magazin und unsere Dräger Experten aus dem Marketing. Alle Videos zur...
Watch on YouTube

About Stefan Dräger

Stefan Dräger, CEO of Drägerwerk, has spoken about the company's role during the COVID-19 pandemic, noting that the company rapidly increased production of intensive care ventilators in early 2020, with a large portion initially going to China. He stated that maintaining factory operations for life-saving ventilators was the highest priority. Dräger also commented on pandemic measures, saying he supported vaccination as a primary measure but argued that vaccination alone was insufficient and that testing should remain available as an additional tool for safety. Dräger has discussed changes in the workplace, stating that work is becoming an integral part of life and that topics once delegated to HR are now CEO-level concerns, citing ESG developments as an example. He described three "old virtues" for companies: equity capital over leverage, diversity over monoculture, and slack over efficiency, arguing that equity capital helps companies survive crises without existential fear. After 18 years on the board of the German Association for Human Resource Management (DGFP), Dräger stepped down in 2023, saying he had aimed to ensure the organization's continued existence, which he described as having been uncertain at times.

Source: AI-verified profile updated from Stefan Dräger's recent appearances. Browse all interviews →

Transcript (37 segments)
W
Werner0:00
Herzlich willkommen an diesem Donnerstagmorgen zur achten Ausgabe der Mission Safety Digital live aus der Halle 27 der Interschutz in Hannover. Schön, dass Sie wieder dabei sind. Für alle, die jetzt neu dazugekommen sind, einige Hinweise: Der Stream, den Sie jetzt sehen werden, wird aufgezeichnet. Danach könnt ihr gerne wieder einsteigen und euch das Ganze nochmal ansehen. Dann wollen wir mit euch natürlich kommunizieren – nutzt die Chat-Funktion, die auf eurer Stream-Seite verfügbar ist, damit wir mit euren Ideen, eurem Feedback und euren Fragen hier gut leben können. Ja, heute haben wir die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG und der Drägerwerk AG, mit Herrn Dräger und Herrn Dr. Köckler. Hier auf dem Bildschirm seht ihr im Moment gerade die Timeline für die kommende Woche, also für diese Woche bis Samstagabend, 16 Uhr werden die Sendungen hier laufen. Da gibt es viele spannende Themen für euch, und wir freuen uns, dass ihr jetzt schon so zahlreich dabei seid.
Ja, wir wollen als Erstes mit einer Umfrage beginnen, damit wir diesen Live-Stream gut vorbereiten können. Ich bitte mal die Regie, die BOKER-Umfrage einzublenden, und zwar wollen wir von euch wissen: Wird die Digitalisierung nachhaltig in der Feuerwehr, am Arbeitsplatz et cetera etwas verändern? Die Fragen dazu seht ihr auf eurem Bildschirm. Ihr könnt natürlich auch das Handy mit dem QR-Code nutzen. Ich lass das jetzt mal eine Sekunde stehen, damit wir möglichst viele Antworten von euch bekommen. Und ja, wir haben hier schon im Studio in der Vorbereitung diskutiert – wir sind auf das Ergebnis gespannt, weil es gibt durchaus unterschiedliche Bilder, und wir werden nachher auch noch mal von Raimund Bücker vom Werk Feuerwehrverband eine Stimme dazu hören.
Ja, ich würde sagen, wir sehen im Hintergrund jetzt schon das Standleben bei uns auf dem Dräger-Stand in Halle 27, wo wir dann gleich auch runterschalten werden. Aber ihr kennt ja dieses Format mittlerweile – jeden Morgen um 10:30 haben wir ein spannendes Thema, und dass dieses Thema beginnt, immer mit einem Social-Media-Update mit Nele. Ich schaue schon mal zu Nele rüber, die ist schon da, und sie bringt immer spannende Gäste mit. Jetzt gehe ich mal in meine nette Sitz- und Arbeitszone und sage dir erstmal, Nele, guten Morgen.
N
Nele2:23
Mein Werner, dass ich da dabei sein darf jeden Morgen – das ist ja schon ein Grund zum Feiern, mit unserem Café können wir durchstarten. Gestern – lassen Sie mich ein bisschen enttäuscht sein – gestern wollte ich ja auch wieder so ein Studio-Gast mittags da haben, aber nicht hier gehabt, sondern im Unwetterstand. Wie sieht es heute aus, China?
Also heute haben wir jemanden dabei, und zwar Jan-Erik Hegemann vom Feuerwehrmagazin. Hallo Jan, schön, dass du dabei bist!
J
Jan-Erik Hegemann2:45
Hallo Nele, vielen Dank, dass ich da sein darf. Sehr gern! Heute hat uns auch ein Foto mitgebracht – das Bild des Tages, das quasi heute so aus unseren Reihen kommt. Vielleicht können wir das einmal einblenden, und vielleicht kann Jan mal ein bisschen was dazu erzählen, was wir denn da sehen?
Ja, wir sehen die gläserne Redaktion des Feuerwehrmagazins hier auf dem Messegelände, direkt in der Mitte von Halle 27. Da haben wir die Messezeitung erstellt – das haben wir zum ersten Mal gemacht, also die ist wirklich live hier vor Ort aus unseren Erkenntnissen durch die Besuche der Stände, die Vorführungen, Fachprogramme usw. entstanden.
N
Nele3:28
Super, genau! Also da auf unserem Tisch neben den Brezeln sieht man auch schon die Messezeitung, die haben wir heute brandaktuell mitbekommen, und die wird ja – alle zwei Tage gibt es eine Ausgabe?
J
Jan-Erik Hegemann3:37
Genau, wir haben drei Ausgaben für die sechs Messetage, immer für zwei. Morgen kommt dann noch die für Freitag-Samstag, die ist 32 Seiten stark. Die anderen beiden waren 24 Seiten stark. Wir hatten so den Ehrgeiz, tatsächlich die beste Messezeitung zu machen, die es je gegeben hat. Denn sehr oft sind das Zeitungen, die wenig Nutzwert für die Leser haben, und uns war es ganz wichtig, dass wir Tipps und Tricks geben: Was lohnt sich anzugucken? Was gibt es für Neuheiten bei dem riesigen Angebot, das man hier hat? In der begrenzten Zeit kann es vielleicht helfen, dass einem nichts durch die Lappen geht und man sich hinterher ärgert, dass man sich das nicht angeschaut hat.
N
Nele4:19
Jetzt brennt mir ja doch mal eine Frage unter den Nägeln: Bevor wir auf das Thema morgen gehen, was wir dann morgen zu sehen werden – Jan-Erik, die Interschutz ist ja jetzt nach sieben Jahren endlich wieder hier am Start. Wir werden ja auch gleich mit Sicherheit von Herrn Dr. Köckler nochmal aus erster Hand erfahren, wie man das denn so alles erlebt hat, wie es in deinem Leben jetzt im Moment ist. Wie ist dein Gefühl auf der Messe selber, und vor allem: Wie ist der Weg dahin gewesen? Das war ja auch schon ziemlich spannend zu erleben.
J
Jan-Erik Hegemann4:49
Ja, der Weg war sehr holprig, und fast alle wissen, dass es anfang des Jahres ganz knapp war – da war wirklich nicht sicher, ob es stattfindet. Durchgehalten, genau, durch Ramona, Ukraine-Krieg ist da gern gekommen, die Herren Hesse – also wirklich ganz, ganz viele Drächen. Letztendlich ist die Entscheidung gefallen, dass man es macht. Also da muss man sagen, da war Dräger auch – hat er nur einen gewissen Stellenwert – Heike Mußmann muss man nennen, Rosenbauer muss man definitiv nennen: Die haben klar gesagt, wir stehen zur Messe. Und ich glaube, die Entscheidung war goldrichtig. Also, wer hier durch die Hallen geht, der sieht wirklich nur zufriedene Gesichter. Ich bin schon ein paar Mal dabei gewesen – sieht man mir nicht an – aber es ist wirklich so: Sonst gibt es immer welche, die so ein bisschen rumnörgeln, hdie habe ich hier noch gar nicht getroffen. Also, die Leute sind echt glücklich, dass die Messe stattfindet, und ich glaube, wir haben alles richtig gemacht.
W
Werner5:50
Das heißt, dass sie stattfindet, erfahren wir jetzt. Wir wollen das Gespräch mit den beiden Vorständen – wir sind ja ein bisschen vorbereitet, können wir mal die BOKER-Umfrage eingeblendet bekommen? Das war die Frage an unsere Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Digitalisierung. Wo jetzt sieht man ja – weil das viele Vorteile, wie vor allem Rettungsteams bringt. Da oben auch noch: Digitalisierung wird digitalisiert, alles, was dann natürlich geht, aber nicht in dem Maße. Jan-Erik, wie siehst du das? Verwundert dich dieses Ergebnis oder bestätigt es das? Du bist ja jeden Tag hier unterwegs, und ich weiß, dass du auch viele digitale Themen mit den Kunden und auch den Lieferanten diskutierst. Also ich glaube, da definitiv daran, es gibt so viele Beispiele. Saugroboter weiß, ob du zu Hause bist, die Feuerwehr weiß es nicht so. Wenn der digitalisiert ist – ganz viele Haushaltsgeräte sind digitalisiert, oder deine Kaffeemaschine, die weißt, du hast sieben Tage nicht mehr benutzt, dann bist du wahrscheinlich im Urlaub. So – die Feuerwehr kommt an, weiß all diese Sachen nicht. Und über die Digitalisierung hast du die Chance, diese Sachen zu wissen: Wie viele Leute da leben? Da ist vielleicht einer gemeldet, aber sieben leben da. Die Mobilfunkbetreiber wissen es, die Feuerwehr weiß es nicht. Das sind alles Erkenntnisse, die jetzt im Digitalisierungszeitalter zusammenfließen können und wo die Feuerwehr wirklich Vorteile hat. Dann schauen wir uns das doch jetzt mal unten in der Halle an. Aber bevor ich aber zu Kim gebe – nee, du musst mir doch verraten: Wir haben uns ja jeden Morgen hier getroffen, morgen werden wir auch wieder treffen – was hast du morgen mitgebracht? Morgen ist ja schon Freitag, und vorletzter Tag. Wer glaubt, dass das so schnell umgegangen hier? Aber morgen bringe ich euch noch mal ein spannendes Bild des Tages mit und freue mich jetzt schon auf den Kaffee morgen. Aber morgen müssen wir uns auch über Zahlen unterhalten – würde wirklich interessieren, wie welche Themen gut angekommen sind. Das auch gerne mal ein kleiner Rückblick, sondern vom April. Erst am Samstag gibt es einen großen Rückblick.
J
Jan-Erik Hegemann7:39
Genau, genau.
W
Werner7:47
Genau, dann darf ich euch beiden erstmal herzlichen Dank sagen, dass ihr heute Morgen hier wart. Jan, du musst jetzt zur gläsernen Redaktion wieder zurück, damit die Messezeitung pünktlich rauskommt. Dadurch – Herr Dr. Köckler hat ein großes Interesse daran. Ich würde sagen, ich gehe jetzt zu meinem Stamm-Arbeitsplatz. Danke euch! Und wir schauen mal, ob Kim mit unseren beiden Saïsons unten schon präsent ist. Ja, seht ihr, ich darf nach unten übergeben und freue mich auf ein spannendes Gespräch mit unseren beiden Gästen. Kim, bitte schön!
K
Kim8:24
Ja, vielen Dank Werner, und nochmal liebe Grüße nach oben ins Dräger-Interschutz-Studio. Und du hast es schon richtig gesagt: Ich habe hier heute hohen Besuch bei mir am Stand. Herr Dr. Köckler von der Messe AG – herzlich willkommen, schön, dass Sie da sind! Und Herr Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender von der Drägerwerk AG, RegA – schön, dass auch Sie sich heute die Zeit genommen haben, heute hier mit bei uns dabei zu sein. Ist mir ein Vergnügen. Ich würde sagen, Ihre Zeit ist knapp, wir fangen direkt an. Eigentlich wollten wir Corona aus unserem Wortschatz streichen, aber wir haben es eben schon im Studio mitbekommen, das geht irgendwie trotzdem – uns allen noch so, dass das Thema präsent ist. Wie war denn das bei Ihnen, Herr Dr. Köckler? Als die Messe 2020 und 2021 wegen der Pandemie abgesagt wurde – ist ja eigentlich das Klassentreffen eine absolute Sondersituation?
D
Dr. Köckler9:10
Wir haben im März erstmals – im März 2020, nach 75 Jahren – die Industriemesse, oder nach 73 Jahren, verschoben und dann abgesagt. Wir hatten ja dann immer wieder gehofft, dass man schnell Messe machen kann, und jetzt merkt man ja erst, wenn man eine gewisse Immunitätssituation hatte und eine Variante, die nicht zu so viel schweren Erkrankungen führt, kann man wieder ruhigen Gewissens Messe machen. Und vor allen Dingen die Interschutz – sehr, Herr Hegemann hat es gerade gesagt, vom Feuerwehrmagazin, der uns hier als neutraler Journalist lange begleitet hat. Seine Aufgabe ist es ja auch, kritische Fragen zu stellen: Findet es statt, findet es nicht statt? Ja, es gab Argumente dagegen, gerade in dieser Halle – und darauf können wir alle sehr, sehr stolz sein – haben wir ein Zeltlager für Geflüchtete eingerichtet, dass man sich wirklich hier im ersten Moment willkommen fühlen konnte für all die traumatisierten Geflüchteten. Es gab weitere Argumente, und ich bin wirklich sehr dankbar, da noch mal als Erstes ein großes Dankeschön an Herrn Dräger. Gerade wurde schon gesagt, auch Rosenbauer hier in der Halle, ein Unternehmen, Heikes, die immer gesagt haben: Wenn wir die Chance haben auf Interschutz, lasst uns doch in Chancen denken und nicht in Risiken. Und das war sehr, sehr eng. Von daher – jetzt erkennt man am ersten Tag, brauchen wir noch unsicher, wie viel Besuch wird – vollkommen. Wir haben tolle Internationalität, wir haben ja die Freude der Menschen, dass man sich wieder treffen können, und Interschutz ist einfach Retterinnen, Retter, Helferinnen, Helfer – ganz besondere Klientel. Von daher, Achterbahnfahrt, und jetzt hoffe ich, dass es nicht nur Achterbahn ist, sondern mit Blick dann auf die Interschutz 26 – auch hier sieht man es, hoffentlich nicht, aber das ist auch schon – seit zwölf Jahren bin ich bei dem Thema mit dabei. Die relevanten Themen sind unheimlich – wir haben ja ganz viel Politik hier, bin auch stolz auf unsere Landesregierung, der Kabinettssitzung gemacht, der Pistori ist jeden Tag hier, dass wir wirklich die Themen anpacken und damit zeigen, dass Messe wieder geht. Und trotzdem, das, was ihr hier vorbildlich nicht vormachen – es ist am Ende ein Mix. Wir werden das hybridisieren: Die, die nicht hier sein können, wir müssen einfach zu einem Zeitpunkt die Welt zusammenführen, wenn die relevanten Themen haben, begeistern hier in den Hallen, und gerne das Streamen. Von daher, sehr große Erleichterung, wie man meinen Gesichtszügen, glaube ich, ansehen kann, und ein riesen Dankeschön an die, die an uns geglaubt haben. Wir sind nur Plattformmacher – wir können nicht ohne die Aussteller mit dabei sein.
S
Stefan Dräger11:33
Das ist ein schönes Statement, vielen Dank. Herr Dräger, wir arbeiten ja für die gleichen Zielgruppen – Feuerwehr und Rettungsdienst. Wie ging es Ihnen 2020, als die Interschutz abgesagt wurde? Nun, das ist ja nun die wichtigste Feuerwehrmesse der Welt, die nur alle fünf Jahre stattfindet, und als sie dann abgesagt werden musste, waren wir natürlich sehr traurig. Denn nicht nur, dass Standbesetzung, das Team hatte ja schon darauf hingearbeitet und alles vorbereitet zu diesem Zeitpunkt, sondern das hat noch viel mehr Auswirkungen: Unsere ganze Innovationspipeline, wie wir sagen, auch diese Roadmap – also der Produktentwicklungszeitpläne sind ja darauf abgestimmt, dass wir genau dann ein großes Feuerwerk zünden möchten von Innovationen und Neuheiten, die dann erstmalig dem Publikum gezeigt werden. Und dann saßen wir da und haben überlegt: Wie machen wir das denn jetzt? So – mussten uns was einfallen lassen, wir können ja jetzt nicht irgendwie beliebig lange warten – ja, ein Jahr vielleicht mit dem Vorstellen der Neuigkeiten, wenn sie sowieso vielleicht noch ein paar kleine zum Entwicklungsprozess gehabt hat, aber nicht beliebig lange. Und da mussten wir sehen, wie wir damit umgehen. Und insgesamt würde ich sagen, war das Wesentliche: Gelassenheit. Wir müssen einfach manche Dinge so nehmen, die wir nicht ändern können, und dann an den Dingen arbeiten, die wir beeinflussen und bearbeiten und auch ändern können. Und so sind wir in unserer über 130-jährigen Unternehmensgeschichte schon durch so manche Krise gekommen. So – mussten wir dann erst mal sehen, wie es denn jetzt weitergeht.
K
Kim13:12
Wie haben Sie – sind Sie denn damit persönlich angegangen, Herr Dräger? Die Pandemie hat ja auch irgendwie im persönlichen Umfeld ordentlich für Veränderungen besorgt. Das Arbeitsleben hat sich geändert. Was hat sich persönlich für Sie verändert?
S
Stefan Dräger13:26
Gut, das waren natürlich für Dräger eine Sondersituation, die nur wenige wahrscheinlich in der Form so erlebt haben. Denn wir machen ja Technik für das Leben, und die war gefragt wie nie zuvor. Und jeder – aber auch jeder Mitarbeiter – hat das hautnah erlebt, wie viel Sinn dieser Arbeit macht. Insbesondere unsere Beatmungsgeräte für die Intensivstation, für die Behandlung chronisch Kranker, Lungen zu wieder gesund machen, waren gefragt wie nie zuvor. Und das hat schon auch sehr demütig gemacht, wie viel Beitrag wir zur Bewältigung der Krise leisten können. Ich persönlich war jeden Tag im Büro, am Arbeitsplatz, wie die vielen anderen, die in der Fabrik arbeiten, natürlich auch. Wir haben da einen Drei-Schicht-Betrieb eingeführt. Für mich persönlich – Sie haben nach den persönlichen Auswirkungen gefragt – hat das bedeutet, ich habe tatsächlich fünf Kilo abgenommen, weil ich nur noch zu Hause mein selbst gebackenes Brot gegessen habe, und das scheint viel gesünder zu sein als die vielen Geschäftsessen, die sonst dafür [sorgen].
K
Kim14:41
Wie war das bei Ihnen? Sie haben gerade gesagt, Sie sind ja quasi der Plattformanbieter hier – das ist das Klassentreffen. Aber was hat das persönlich mit Ihnen gemacht, Herr Dr. Köckler?
D
Dr. Köckler14:50
Klar – also bei uns war die unternehmerische Situation dramatisch, das kann man auch gar nicht anders sagen. Kontaktsperre ist das Gegenteil von Menschen zusammenbringen. Wir haben über fast ein Dreivierteljahr kaum Umsätze machen können. Wir sind, wie viele Messegesellschaften, im Besitz von Stadt und Land. Also ich habe selber sehr schnell den Austausch gesucht, und es gibt ja oft Politikbashing bei uns in Niedersachsen – und Hannover ist das großartig, weil wir sind richtig Messestadt, ist weiß jeder, was er an der Messe hat, unabhängig von den Parteibüchern. Und dann haben wir einmal eine Restrukturierung gemacht, unser Unternehmen völlig neu aufgestellt, und haben sehr viel digitale Dinge versucht. Kann ich jedem nur empfehlen. Wir sind deshalb wieder jetzt mit den physischen Messen so am Start, weil unser Versuch, die Hannover Messe rein digital zu machen – mit 1.800 Ausstellern, mit 90.000 Teilnehmern – denn am Ende hat der Beiratsvorsitzende gesagt: Ihr wart super in Hannover, macht es nie wieder. Das heißt, das, was wir jetzt machen, digitale Ergänzungen, ist hervorragend, aber im Kern geht das nicht. Und bei mir ganz persönlich – ich bin, wie viele, durch Zufall ins Messegeschäft gekommen, Projektleiter. Habe 13 Jahre lang hier Agrarmesse gemacht, die super gewachsen sind nach der Erweiterung Osteuropas – alle wollten Landtechnik hier einkaufen. Bin jetzt im elften Jahr hier im Vorstand. Große Demut – das, was wir heute hier erleben, ist nicht selbstverständlich. Vielleicht hätte ich eine Interschutz 2020 – ja okay, die ist so, das macht man so, unpersönlich. Das, was heute Resilienz heißt, der Vorteil ist – ich muss ja sehr viel reisen – ich hatte plötzlich keine Dienstreise mehr, habe das genutzt, um tatsächlich ja das noch mal sehr viel fokussierter anzugehen. Gut, und was ich lernen musste, ist, dass wir viele Entscheidungen treffen mussten, die unpopulär sind. Das heißt, ein CEO in so einer Krisenlage ist dafür verantwortlich, dass wir eine Zukunft nach vorne haben. Und das musste ich auch erst noch lernen – in einer Umgestaltung, dass man richtige Entscheidung konsequent umsetzt. Da hatten wir auch tolle Beratung temporär im Haus, und da bin ich dankbar für die Rückendeckung der Anteilseigner. Aber Demut und Dankbarkeit, dass es jetzt wieder losgeht.
K
Kim17:04
Es gibt auch irgendwie Chancen. Welche Veränderungen dieser Arbeitswelt hatten Sie dann – würden Sie als Chancen für Ihre Mitarbeiter definieren in der Arbeitswelt?
D
Dr. Köckler17:14
Ja, ganz klar, dass wir sehr, sehr schnell gelernt haben, digitale Tools einzusetzen, um zusammen zu arbeiten, dass wir auch in dem Miteinander von Arbeitnehmervertretern und Arbeitgeber gelernt haben, dass man eben ja das richtig einsetzen kann. Wir haben jetzt eine hochmoderne Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten getroffen. Ich bin noch ein bisschen Old-Fashioned – Chef, am wohlsten fühle ich mich, wenn alle da sind. Aber wenn man ehrlich ist, geht es ja nur darum, was da rauskommt. Wichtig ist, dass die Messe erfolgreich ist – wie man das macht, das ist ein Vorteil. Und bei dem Reisen – ich bin zu Messen gar nicht so pessimistisch. Wir werden sicherlich – ich bin auch in vielen Gremien – wenn es Sinn macht, machen wir das in einem Online-Voting dann sehr fokussiert. Aber um neue Leute zu integrieren, wird man sich immer treffen müssen. Aber wir werden insgesamt ressourcensparender, nachhaltiger unterwegs sein, digitale Dinge mehr nutzen. Also die Pandemie als Beschleuniger von Veränderungen, und wir müssen das gestalten. Wir merken, dass gerade hier die Demographie – nicht nur an Flughäfen, auch bei uns – Personalknappheit. Wir werden im Kopf sehr agil sein müssen, und wir – die verantwortungsvollen Aufgaben – wir müssen das auch sein, und das macht unterm Strich aber Spaß. Wir müssen die Zukunft gestalten und in die eigenen Hände nehmen. Und ich sehe da sehr viele Chancen, dass man eben nicht mehr in ein Büro kommt, obwohl man zu Hause sein könnte, aber dann sehr bewusst im Büro in Teams zusammenarbeitet. Also, wir werden in der Arbeitswelt eine große Veränderung haben, sicherlich anders als in einer Produktion. Wir sind ja als Plattformmacher, Kommunikatoren, Dienstleister – aber da werden sehr viel positive Dinge sein. Und wir müssen auch ein attraktiver Arbeitgeber sein, dass die jungen Talente zu uns kommen wollen.
K
Kim19:02
Sie haben gesagt, wie Sie bei Dräger damit umgegangen sind, als damals die Pandemie losging. Können Sie nochmal ein bisschen die Arbeitswelt beschreiben: Was für Chancen haben sich da bei Dräger ergeben?
S
Stefan Dräger19:11
Nun, man muss ja sagen, dass insgesamt hier im Land, glaube ich, ungefähr 70 Prozent aller Arbeitsplätze nicht so einfach mobil werden können, weil die an einem festen Ort gebunden sind – egal ob das Handwerker sind oder Servicekräfte hier auf der Gastronomie und wie auch immer. Die können nicht ohne Weiteres mobil arbeiten. Das wird fast ein bisschen in der Diskussion, aus meiner Sicht, überbewertet. Da heißt nur Schutzmaßnahmen: Wir mussten natürlich unter allen Umständen unsere Produktion in der Fabrik aufrechterhalten, wo die lebensrettenden Beatmungsgeräte produziert werden – das hatte die allerhöchste Priorität. Das ging nur mit Schutzmaßnahmen und Konzepten, hat zum Glück auch gut funktioniert. Und in den Büros da konnte dann mobiles Arbeiten eingesetzt werden. Das war für Dräger auch nicht neu – da waren wir schon ganz gut vorbereitet, hatten die technischen Möglichkeiten auch schon geschaffen. Und hier kommt auch ganz schön zusammen die menschliche Komponente, die bei der Arbeit immer ist, und Verträge auch insbesondere – das so, war der regional zuständige IT-Leiter und die Kommunikationschefin auch privat ein Paar und haben über das Wochenende entschieden, sowohl einen zusätzlichen neuen VPN-Client auszurollen als auch MS Teams. Und am Montagmorgen hatten alle 17.000 Dräger-Mitarbeiter einen weiteren VPN-Client – damit der vorhandene soll nicht zusammenbricht – und hatten auch MS Teams zur Verfügung. Und dann mit diesen Möglichkeiten ist es uns gut gelungen, zu jeder Zeit – auch in den Verwaltungsbereichen – noch arbeitsfähig zu bleiben.
K
Kim21:02
Ja, da kann ich mich noch sehr gut daran erinnern – das war ein reibungsloser Übergang, wenn ich das noch so im Kopf habe. Und MS Teams ermöglicht uns heute auch immer noch gut mit allen irgendwie in Kontakt zu bleiben. Man sieht sich durch Videotelefonie – auch das ist irgendwie neu, das hätte man sich vor drei, vier Jahren auch noch nicht vorstellen können. Thema Digitalisierung ist ein gutes Stichwort. Wir hatten am Montag den Raimund Bücker vom Werk Feuerwehrverband hier am Stand und habe auch ein kleines Interview mit ihm geführt, und das haben wir noch als kleines Video aufgenommen. Das gucken wir uns jetzt mal an.
R
Raimund Bücker (video)22:16
Also wir alle leben ja schon die Digitalisierung. Ja, wenn vor 15 Jahren jemand gesagt hat, wir können mit dem Smartphone E-Mails empfangen und Ähnliches, und wir machen unsere Gespräche dann auch noch online oder per Twitter oder so – das wäre alles nicht denkbar gewesen. Wir leben damit, dass das eine – insofern ja, das Leben wird digital, wir werden uns darauf einrichten müssen. Alles wird sich nicht digitalisieren lassen. Für uns speziell heißt das: Digitalisierung im weitesten Sinne – Anwendung von Digitalisierung da, wo es eine Prozession bringt, wo es einen Gewinn bringen, wo es eine Erleichterung bringen kann – ja, dann ja, aber nur um Digitalisierung Willen [nicht].
K
Kim22:19
Ja, wir haben jetzt wieder das Video nur die Hälfte mit dem Turm miterlebt, aber vielleicht können Sie trotzdem einmal kurz sagen: Wie gehen Ihre Unternehmen mit der Digitalisierung ganz im Allgemeinen um? Vielleicht sollten Sie mal, Herr Dr. Köckler?
D
Dr. Köckler22:29
Klar, für uns hat das zwei Komponenten. Einmal Digitalisierung im Unternehmen zu nutzen – da versuche ich natürlich vorbild zu sein. Ich laufe hier jetzt sechs Tage übers Gelände nur mit meinem Smartphone: Das Briefing, alles ist da drin, ich drücke da drauf, und das geht wunderbar. Das heißt, damit spart Papier und sind auch einfach schneller. Auch mein Umfeld braucht das nicht vorzubereiten – bis hin zu Gremiensitzungen: Wir haben beschlossen, dass auch unsere Aufsichtsratsunterlagen digital verschickt werden. Das ist das Eine. Ich appelliere immer daran, dass das nichts mit dem Alter zu tun hat, sondern mit der Einstellung, dass man das, was man privat nutzt, auch nutzen sollte. Für mich ist das eine positive Hilfestellung. Und wir brauchen natürlich eine Disziplin, wenn wir alle nur um Datteln und anderes [machen], kann man das nicht machen. Das ist sehr, sehr positiv. Und für uns im Geschäft noch viel wichtiger: Wir müssen sehr aufmerksam verfolgen – Interschutz ist ja eine ganz klassische Weltleitmesse. Wie können wir hier digitale Tools ergänzen, um auf der einen Seite – das hatte ich im Vorgespräch mit Herrn Dräger – jetzt alle vier, wegen der Relevanz und der sieben Jahre, und demnächst in definierten Abständen – vier oder fünf Jahre – wirklich eine Branche an einen Punkt zusammenzuführen. Das kann man digital vorbereiten, das kann man während der Veranstaltung digital verlängern. Da wir eine AG und Wirtschaftsunternehmen sind, müssen wir uns auch überlegen: Wie verdienen wir damit Geld? Wir hatten jetzt bei der Industriemesse 15.000 digitale Tickets noch kostenlos – da konnte also jemand aus der Quarantäne in Shanghai die neuesten Entwicklungen der automatischen Ratt-Montage beim Auto verfolgen oder andere Diskussionen. Also, für uns ein Riesenthema. Und ich selber mache allein deshalb sehr viel LinkedIn – hat damit erst angefangen vor fünf Jahren. Und wenn ich nicht unseren Digital-Officer damals gezwungen hätte und gesagt: Sie brauchen ein iPhone und Sie brauchen LinkedIn, dann können Sie nicht digitalisieren – da noch einmal vielen Dank an den Michael Müller, der mir das damals ins Stammbuch geschrieben hat. Denn ich dachte damals noch, ich brauche ein BlackBerry mit Fingern unter den Daumen, und dachte, Social Media ist etwas für Leute, die keine [Hobbys] haben. Wenn ich Herrn Dräger erreichen wollte, würde ich das, glaube ich, in der Woche schaffen – würde ich ja anrufen. Aber ich mache LinkedIn, um zu lernen, wie Digitalisierung geht. Und wenn man guckt – auch als Vorbild für unsere Kolleginnen und Kollegen – wie viel, wie aktiv wir jetzt hier im Netz sind, das ist super! Das kann die ganze Welt miterleben. Wir machen das so, und dann wird es da auch immer wieder Wellen geben – vielleicht gibt es irgendwann wieder neue Netzwerke, anderes – aber für uns ein Riesenthema, wird einfach Teil unseres Lebens sein, und wir sollten positiv und optimistisch sein. Und ich bin ganz dankbar für die Dinge, die da sind, weil es meine Arbeitswelt auch viel einfacher macht.
S
Stefan Dräger25:04
Was wir hier gerade machen, hat ja auch etwas mit Digitalisierung zu tun – ein hybrides Eventformat, auch irgendwie was Neues, was durch die Pandemie entstanden ist. Wie sieht es bei Dräger aus, oder wie gehen Sie bei Dräger mit der Digitalisierung um?
Die ist ein integraler Bestandteil unseres Fortschritts – ist jetzt kein Sonder- oder Extra-Thema. Es wird mir mal oft viel zu sehr auf den Aspekt der Videokonferenz reduziert. Das ist bei weitem nicht das – hat mir auch vorher schon – wir haben ja dann Skype for Business genutzt, wie Sie sich noch erinnern, das war nur noch nicht in dem Maße. Aber diese Reduktion ist gar nicht so tief greifend. Was zum Beispiel auch dazugehört, ist jetzt eine digitale Unterschrift, die wir auch in der Rechtsabteilung mittlerweile rechtssicher anwenden können – das gehört dazu. Aber nicht nur das – dann auch viele andere Elemente so gehören zur Digitalisierung dazu, auch für das Geschäft selber, dass andere Möglichkeiten entstehen für neue Geschäftsmodelle, die früher nicht denkbar gewesen wären ohne diese technischen Möglichkeiten, die es jetzt noch mal [gibt]. Sicher – schließen wir – wir haben ja hier am Messestand auch einige Produkte, die wir als Neuheiten hier ausstellen, die auch schon viel mit der Digitalisierung zu tun haben, die wir um diesen Aspekt erweitert haben.
K
Kim26:42
Vielen Dank für die beiden Statements. Jetzt kommen wir zum Abschluss, und zwar würde ich gerne noch mal wissen: Was war – hat jeder ihr schönstes Interschutz-Erlebnis? Vielleicht auch aus der Vergangenheit oder was Sie heute schon erlebt haben.
S
Stefan Dräger26:55
Nun, ich muss ja gestehen, dass sich 2015 – da zähle ich selbst zum ersten Mal auf eine Interschutz, und es war schon auf dem Heerweg ganz schön zu sehen, wie Feuerwehrautos hierhin unterwegs waren. Das ist wirklich ein großes Klassentreffen der Feuerwehrleute. Und ich habe hier auf dem Freigelände ein bekanntes Gesicht gesehen – ein Juristen aus der Arbeitgebervereinigung Lübeck, in der ich im Vorstand dieses Vereins tätig bin. Und sie sagen: Oh, wie schön, Sie hier zu treffen! Was machen Sie denn hier? Wie kommt das denn? Was macht der Jurist auf dem Messegelände? – Ja, ich bin in meinem Leben beruflich als freiwilliger Feuerwehrmann aus dem Kreis Segeberg hier angereist, um mir ein Bild von den Innovationen zu verschaffen, was uns hier voranbringt. Und das war total schön und unerwartet, und das habe ich noch gut im Kopf, und ich freue mich darauf, was mich heute noch alles erwartet.
D
Dr. Köckler27:56
Bei Ihnen – was war Ihr schönstes Interschutz-Erlebnis?
Am Sonntagabend haben wir dort in dem Pavillon 33 mit unseren Partnern und unserem internen Team Kick-off gemacht, Montag geht es los. Und nach den ganzen beschriebenen Unsicherheiten ist ja völlig unklar gewesen: Kommen Internationale? Mich fragte wirklich der Doktor Siegel mal irgendwann in der größten Krise: Sind wir dann ganz alleine auf der Messe? Und als dann Sonntagabend die Washington Firefighters mit Dudelsack in dieses Pavillon kamen, und wir sofort wieder Internationalität – und wir voller Freude miteinander diskutierten – ja, das macht eben internationale Messe, und das macht meine – meinen Job, unsere Berufung hier so attraktiv, dass man wirklich – ich habe da eine halbe Stunde mit einem Firefighter gesprochen: Wie habt ihr denn die Zeit gegeben? – Er sagt: Wir sind Staff, wir sind die ganze Woche hier. – Total begeistert! Und dann für mich natürlich – als ich die Besucherzahlen Dienstagmittag gesehen habe – traditionell ist ja der Montag immer ein bisschen schwächer – als ich Dienstag gesehen habe, wir haben insgesamt einen Besuch, der auf diese 80.000 Quadratmeter, 1.300 Aussteller passt, der eben nicht nach unten geht, sondern wunderbar in den Erwartungen ist, gepaart mit dieser guten Stimmung – das haben wir auch gerade schon gehört. Also, das war als Geschäftsmann das Wichtigste Moment, weil wir doch, wenn wir ehrlich sind, eine riesen Verantwortung haben. Am Ende muss ein Vorstand der Deutschen Messe AG Entscheidungen ziehen: Ziehen wir durch oder nicht? Wenn wir jetzt nebeneinander stehen und das Erfolg ist, ist es sehr schön. Wenn aber Dräger große Fehlinvestitionen getätigt hätte, dann hat man das Wort zusammen entschieden – aber das ist natürlich am Ende das Wichtigste, dass wir das hinbekommen. Aber emotional auch für uns: Wir sind ja in einer Phase mit Kurzarbeit. Es hat schon – man brauchen festes Gemüt, wenn man hier 100 Hektar Messegelände leer stehen hat und da nichts passiert, Unkraut wächst. Von daher – diese Dudelsackspieler, das werde ich lange, lange sehr positiv mitnehmen.
K
Kim29:53
Vielleicht ein Zeichen des Aufbruchs – geht wieder los! Vielen Dank, das ist eben nach wie vor ein Klassentreffen hier auf der Interschutz. Und auf – Sie können sagen, die ersten Tage, die hier angelaufen sind, sind super gelaufen. Wir freuen uns, dass wir hier sein dürfen, und hoffen, dass wir jetzt noch schöne, erfolgreiche Tage haben. Vielen Dank an Sie beide, dass Sie hier waren. Danke, dass Sie sich Ihre kostbare Zeit genommen haben. Wir sind hier auch schon soweit durch, und ich würde direkt an dich zurückgeben ins Dräger-Interschutz-Studio.
W
Werner30:20
Ja, herzlichen Dank! Das war ja mal ganz spannend, aus dem Studio hier dieses Gespräch von Dr. Köckler und Dräger zu verfolgen. Ganz ehrlich – mich haben die persönlichen Statements berührt. Wirklich toll, dass man auch mal ein bisschen die Vorstände der Nähe bekommt. Schön, dass Sie da so ein bisschen persönlich erzählt haben. Kim, herzlichen Dank für die Moderation, für die Vorbereitung, dass wir das hier in der Form gut hinbekommen haben. Von daher – das ist alles gut. Ich darf mich bei euch beiden hier, bei Nele und bei Jan-Erik, bedanken, dass Sie heute Morgen hier wart. Jan, du musst jetzt ganz langsam wieder in dein gläsernes Studio – wir wollen ja wieder eine Live-Ausgabe dann für die nächsten Tage haben. Ja, ich darf mich bei euch bedanken – die achte Ausgabe der Mission Safety Digital ist gelaufen. Im Hintergrund seht ihr den nächsten Schritt: Wir werden uns um 12:30 hier wiedersehen, und dann wollen wir die Einsatzkräfte schützen. Das passt natürlich ganz hervorragend auch zu unserem Claim: 'Wir schützen dich zu jeder Zeit.' In der Feuerwehr – was es damit auf sich hat – das würde ich Ihnen natürlich um 12:30 erzählen. Dieser Stream ist wieder nachvollziehbar verfolgbar auf unserer Plattform. Ihr könnt euch das Ganze nochmal in Ruhe ansehen, und tut mir einen Gefallen: Leitet die Mails einfach mal weiter, ladet noch andere Leute zu diesem Format ein. Ich glaube, viele Informationen, die wir senden, sind auch für andere spannend. Ja, dann bin ich schon fast durch – ich würde sagen, hoffentlich um 12:30 wieder. Und mein Abschluss-Statement ist immer das Gleiche: Passwort hoch!